Grafik-Tabletts

Mein Video zu meinem Slate-PC löst immer wieder viele Leserkommentare aus.

Hier erst einmal das Video – ACHTUNG: Im Video ist kein “normales” Grafiktablett zu sehen, sondern ein Asus EeeSlate, ein Tablett-Computer, der unter Windows läuft. Bei Digitalisiertabletts sieht man auf dem Tablett selbst i.d.R. nichts – sofern es kein HighEnd-Tablett ist! Wer sich ein Highend-Tablett anschauen will, der kann das z.B. hier bei Amazon tun.

Und hier Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Braucht man ein Grafik-Tablett zum Digitalisieren?
Nein. Es geht sehr gut auch ohne.

Welches Tablett empfehlen Sie?
Ich bin rundum zufrieden mit meinem Bamboo Pen & Touch (Link zu Amazon). Ich hatte vorher ein Vorgängermodell, auch von Bamboo und war mit dem auch sehr zufrieden. Tabletts anderer Hersteller habe ich nie ausführlicher benutzt. Ein Video zu “meinem” Tablett gibt es hier zu sehen.

Hier sehen Sie mein Tablett:

Mein Tablet habe ich schon eingie Jahre; die aktuellen Wacom-Modelle finden Sie hier

Wenn Sie bereits mit einem der aktuellen Modelle Erfahrung haben – ich freue mich über einen Kommentar dazu! Und die anderen Leser auch 🙂 !

Wer braucht sowas?
Alle, die lieber mit einem Tablett als mit der Maus arbeiten – einfach, weil ihnen das leichter von der Hand geht oder zum Abwechseln zwischen beidem für alle, die lange und viel vorm Bildschirm sitzen.

Kann man das sofort einsetzen?
Ein bisschen umgewöhnen müssen sich die meisten schon. Aber viele finden das Arbeite damit prima.

Arbeitet das Tablett mit Embird zusammen?
Wenn das Tabellt mit Ihrem Rechner zusammenarbeitet, dann klappt das auch mit Embird.

Links zu älteren Artikeln zum Thema:

 

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Total verknallt!

Heute hat es mich erwischt – ich bin total verknallt. Nein, keine Sorge, meine Ehe ist nicht in Gefahr, aber ich habe ein neues Grafik-Tablett. Darf ich vorstellen?

Mein altes, kleines Tablett (hier mehr zu ihm) hat doch tatsächlich seinen Geist aufgegeben!

Heute ist der Nachfolger hier eingezogen – und es war Liebe auf den ersten Blick. Das Modell heißt “Bamboo Pen & Touch” (Link zu Amazon) – und der “Touch” ist für mich der Clou.
Das Tablett (und damit der PC) kann (muss aber nicht) mit den Fingern bedient werden.

Es arbeitet dabei quasi wie die Touchfelder, die viele von Ihnen sicher vom Notebook her kennen.

Am besten erklärt das vielleicht ein Video:

Video: Wacom

Ich bin nach einer kurzen Einarbeitungszeit sofort damit klar gekommen. Ja, man muss sich umgewöhnen, keine Frage. Aber mit den Fingern durch Internetseiten scrollen zu können, ist mir die Umgewöhnung wert. Mal abgesehen davon, dass ich (mal wieder) eine Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand habe, die sich jetzt hoffentlich bessert.

Was für mich ungewohnt ist, ist folgendes: Das neue Tablett ist so eingerichtet, dass sich das Touchfeld automatisch ausschaltet, wenn der Stift in die Nähe des Touchpads kommt. Das ist eine sehr sinnvolle Einstellung  – so wird verhindert, dass man aus Versehen mit z.B. dem Handballen malt, weil der ja u.U. das Tablett berührt.

Mein altes Tablett war nicht mit den Fingern zu bedienen. Es hatte eine Ablagemulde für den Stift. Eine Ablagemulde ist natürlich im neuen Tablett nicht dran, weil sich ja das Touchpad abschalten würde, wenn man den Stift oben aufs Tablett legt. Alles vollkommen logisch und sinnvoll. NUR das ich es gewohnt bin, meinen Stift oben auf dem Tablett abzulegen…

Derzeit habe ich meine Maus ausgeschaltet, um den Umgewöhnungsprozess zu verkürzen. Den Stift klemme ich mir jetzt immer zwischen die Lippen, wenn ich ihn gerade nicht brauche – also bitte nicht wundern, wenn Sie mir telefonieren und ich undeutlich rede… 😉  Vielleicht finde ich noch eine bessere Lösung.

Wer also gerade über die Anschaffung eines Tabletts nachdenkt oder wem der Weihnachtsmann vielleicht eines bringt – anschauen sollten Sie sich das Bamboo Pen Touch. Es ist sicher nicht für alle Nutzer ideal oder spannend, aber ich bin rundum zufrieden.

Dieses Posting hier ist  übrigens bereits mit dem neuen Tablett erstellt – inklusive Bildbearbeitung.

Kreative Ideen festhalten

Ich habe ja kürzlich eine City & Guild Ausbildung begonnen und da sind wir gehalten, Skizzenbücher zu führen. Das kommt mir persönlich sehr entgegen, ohne meine Kladden bin ich für meine Familie sowieso nicht denkbar. Da jetzt aber zu meinen sowieso schon vorhandenen Kladden noch zusätzliche hinzukommen, habe ich mal geschaut, was man da mit dem Tablet-PC machen kann.

Unter Android ist mein Favorit zum Zeichnen und Malen Sketchbook Mobile (Testversion hier) bzw. Sketchbook Pro hier.

Zum Notieren und für meine heißgeliebten Kladden ist mein absoluter Favorit (und ich habe einige getestet…) Tabnotes (Vollversion, Testversion):

Da kann man sich Notizbücher anlegen – optisch richtig ansprechend mit unterschiedlichen Titeln

und jedes einzelne davon mit den verschiedensten Seiten füllen:

Und das vielleicht Beste an Tabnotes: Man kann direkt mit dem Finger schreiben  – die Schrift wird dann automatisch in der Größe angepaßt – cool!

Beide Apps sind für kleines Geld zu haben – Tabnotes kostet 2 €, Sketchbook mobile 1,52 € und Sketchbook pro 3,82 €. Mal schauen, wie sich das Ganze im Dauer-Test macht…

Sketchbook gibts auch für ipad, Tabnotes wohl nicht, dafür gibt es für ipad/iphone Bamboo Paper (soll bald auch für Android erscheinen).

Wer also seine kreativen Ideen auf dem Tablet festhalten will, hat dazu jede Menge tolle Möglichkeiten.